Der Aufwachsong im Kopf war etwas sehr altes:
Manchmal frage ich mich, was mich bewegt oder was ich geträumt habe, dass diese Lieder aus Tiefen auftauchen.
Es ist Montag.
So als einzelner Satz müsste er, mit allem was so ein erster Wochentag an Seufzen, Fluchen und Verzweifeln mit sich bringt, genügen. Ein „Manic Monday“ wie der Hit von den Bangles, ist es nicht, denn der steht für ein ganz anderes Fass, dass ich gar nicht erst aufmachen will. Mir reicht der alltägliche Wust mehr als genug.
Am Morgen häusliches Zeug und Zeug am Rechner.
Am Mittag hatte ich keinen Hunger, alles, was der Kühlschrank bot, inspiriert mich kein bisschen zum reinbeißen. Aber ich wollte auch nicht weiter in der Wohnung rumhocken. Das Wetter war sehr durchwachsen mit kräftigen Windböen. Ob das auch am Nachmittag anhielt, sollte sich erst zeigen.
Doch ein weiterer Blick zum Fenster hinaus bot mir dann schon wieder Regen an, dann Sonne, gefolgt von Regen.
Ich hörte mir ein Podcast von Anke Engelke und Kristian Thies an. Ein bisschen viel Geplapper. Aber sie reden über das Musical Cabaret das seit einer Weile in London läuft und das ich auch schon für die nächste Zeit ins Auge gefasst habe. Ich bin ja immer noch am Überlegen was ich für meinen Geburtstag machen soll. Ich glaube, das wäre eine schöne Idee und weil ich schon lange nicht mehr in London und überhaupt in GB war.
Am Abend rief die N an, die von der Buchmesse von Brüssel zurück kam. Wir googelten ein wenig wo wir an einem Montag Abend etwas essen könnten. Sie schlug das Fragolino vor, das am Montagabend geöffnet ist, und in dem ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr war. Das Restaurant liegt in einer sehr idyllischen Stelle, kurz bevor man aus dem Petrusstal heraus in den Grund kommt.


Es gab eine sehr gute Pizza. Zudem machte uns die Bedienung neugierig auf den Mittwoch wo es jede Woche ein Showcooking mit frisch hergestellter Mozzarella gibt. Das ist eine schöne Idee für die kommenden Wochen.
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Jetzt weiß ich wieder warum ich Shirley McLaine so mag:
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Wie geht man mit einer Ministerin um die während ihrem Mandat schwanger wird? Eine seltsame Frage, gell? Aber es gibt tatsächlich in der Luxemburger Gesetzgebung nichts, was in dem Sinne verankert ist und den Umstand regelt. Es ist zum ersten Mal, dass eine Ministerin in Luxemburg schwanger wird und ein Kind bekommt. Der Ministerposten ist ein Mandat und kein reguläres Arbeitsverhältnis wie für Freischaffende, Angestellte oder Auszubildende, in der eine Elternzeit vorgesehen ist.



































































































