Am Morgen las ich mich ungewollt fest in einen zweiteiligen Posting, was nicht ideal war, denn anschließend musste ich sehr Gas geben. Frau Klugscheisser, die aus beruflichen Gründen viel unterwegs ist, schreibt über eine Begegnung mit Obdachlosen in San Francisco. Teil1 Teil2. Sie sollte mehr Storytelling schreiben, sie kann das richtig gut!
Für gewöhnlich mache ich an Reistagen nur Fotos. Doch da es fast immer die gleichen sind, die dabei entstehen, und von denen gibt es mehr als genug im Blog, habe ich heute mal versucht andere Eindrücke abzulichten.



Aus irgendeinem unbekannten Grund, konnten wir nicht gleich starten. Mit fast 50 Minuten flogen wir erst los.
Im Flieger hörte ich von Siri Hustvedt Geistergeschichten- Ein Buch der Erinnerungen. Siri, die bis zu seinem Ende mit dem Schriftsteller Paul Auster zusammen war, schrieb ein Buch über ihre Erinnerungen an ihn. Als ich sah dass Eva Mattes es vorlas, fing ich sofort damit an. Es ist eine der seltenen Vorleserinnen, der ich zutraue, schwer Verdauliches gut und respektvoll vorzulesen. Es ist zum ersten Mal, dass ich etwas von Hustvedt lese bzw. höre (da ich im Flieger, Zug und Auto, nur sehr bedingt lesen kann). Ich wusste dass sie über 40 Jahre mit Auster zusammen war, dessen Frühwerke, wie die New York Trilogie, ich regelrecht verschlugen hatte. Ich wusste auch, dass sie selbst ein paar sehr gute Bücher geschrieben hat. Was sie hier schreibt, über den Tod eines sehr nahestehenden Menschen, ist für mich fast Zeile für Zeile nachvollziehbar. Wenn ich das Buch aus habe werde ich berichten.
Luxair ist eine der seltenen Fluglinien bei denen es noch, zumindest auf den Charterflügen, etwas zu essen und zu trinken gibt… und prompt landete der Crémant den ich mir bestellt hatte auf Hose und Hemd. Gut dass es Crémant war, der macht keine Flecken und die Stoffe von Hemd und Hose waren dünn und trockneten schnell.
Der Flugkapitän holte die Verspätung ein wenig auf aber nicht ganz.
Im Biarritz am Flughafen ging alles fix. Ich nahm den Bus und 20 Minuten später war ich in St.Jean.
Und dann:


Erster Spaziergang und erste Schwimmrunde.
Ich kaufte mir ein neues Hemd aus Nicki-Stoff in dem gleichen Laden, in dem ich schon das letzte Mal eines gekauft hatte.
Am Abend gingen wir ins Alcalde, das Restaurant, dass mein allererstes Restaurant war, als ich zum allerersten Mal hier war. Ich schaute noch einmal nach, wann das genau gewesen war. Es war am 7. April 2019. Die Seebrasse, die wir verspeisten. war köstlich. 
Der Nachtisch:

Da die Fête de St.Jean bald beginnen, marschierte eine Musikkapelle durch die Stadt. Ich hatte versucht, ein Foto zu machen, als sie oben auf der Promenade halt machten und ein Ständchen gaben.


Wieder in der Wohnung legte ich mich hin und schlief sofort ein. Ein perfekter Tag!





















































































